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Hilflosigkeit


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Für die Galerie

- Die Gesundheitsreform hat mit ihren Preiserhöhungen und dem Praxis-Eintrittsgeld die einkommens- schwächeren Bevölkerungsgruppen voll getroffen
- Hartz IV - die Lizenz zur Verarmung von Millionen Erwerbslosen - ist bei den Menschen angekommen. Zusätzlich zwei Millionen Menschen werden zur Armut verurteilt, mit ihren Familien sind es 4 Millionen. Kinderarmut wird dramatisch zunehmen
- eine sozialreaktionäre Bundesregierung enteignet die kleinen Leute. Gleichzeitig macht sie Spitzen- verdiener um vier Milliarden Euro reicher
- Länger arbeiten für weniger Geld: Betriebsräte und Beschäftigte zahlloser Unternehmen haben sich dem Erpressungsdruck gebeugt
- Mannesmann steht als Synonym für Gier und Bereicherung

Nichts geht mehr in der deutschen Wirtschaft. Die Stimmung ist mies - die Lage kritisch. Große und kleine Unternehmen haben die Krise. Doch das wird ignoriert. Stoisch. Eisern. Realitätsfern. Krankheit, Krise, Crash haben an Dramatik zugenommen. Hinter verspiegelten Fassaden herrscht vor allem, eines - Rat- und Hilflosigkeit. Die Konjunktur bleibt im Keller, Arbeitsplätze gehen verloren. Und die Regierung hat ihr Werk vollbracht: Dem Land droht der Offenbarungseid. Das Vertrauen der Bevölkerung ist hin. Von ihren Politikern erwarten die Deutschen nichts mehr. Auch nicht von der Wirtschaft, schon gar nicht von deren Führungskräften - den Raffkes, die korrupt und hinterhältig Aktionäre um ihr Geld bringen. Vom Bundeskanzler erwartet man außer Mißgriffe und mangelnde Achtung vor der Lebensleistung anderer, nichts.

Die Arbeitsmarktentwicklung ist eine einzige Katastrophe. Die Arbeitslosenzahlen zeugen vom Versagen der rotgrünen Bundesregierung. Die hat mit ihrer Regulierungswut Deutschland zum Stillstand gebracht. Statt zu sinken, wird die Arbeitslosigkeit nach Schätzungen von Fachleuten noch weiter ansteigen.

In Deutschland ist 30 Jahre nach dem Verlust der Vollbeschäftigung immer noch keine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt in Sicht. In der Schweiz, in den Niederlanden und auch in Norwegen herrscht Vollbeschäftigung. Unternehmen in Deutschland entlassen Beschäftigte bis zum Abwinken.

Der deutsche Arbeitsmarkt ist längst kein Markt mehr, sondern "Realsatire". Die Zahl der Arbeitslosen steigt stündlich um sechzig und jede Stunde geben vier Unternehmen einen Insolvenzantrag ab. Wegen der großen kriminellen Energie in Politik, Unternehmen und Gesellschaft werden Millionen Arbeitsplätze von der Schattenwirtschaft eingenommen.

Unsere Volkswirtschaft, einst Lokomotive für Aufschwung und Wohlstand ist heute das Schlußlicht von wirtschaftlicher Dynamik in Europa. Unsere Wettbewerber dagegen verwenden ihre Ressourcen auf die Steigerung von Innovation, Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Deutschland verzichtet auf eine Wachstumsleistung, derer sie dringend bedürfte - auf die Arbeit von zehn Millionen Arbeitslosen. Noch nie waren diese so wenig wert wie heute. In der Wirtschaft gilt es als kommerziell vernünftig, Mitarbeiter ab Alter 50 zu entlassen und ab 45 nicht mehr einzustellen. 60 Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen nicht einen Mitarbeiter über 50. Konzerne, Mittelständler, sogar Kleinbetriebe haben sich systematisch von menschlichen Altlasten getrennt. Staat, Verbände und Gewerkschaften haben sie unterstützt, Vorruhestandsregelungen den frühen Ausstieg subventioniert. In den USA, in Japan, in Schweden, in der Schweiz wird nicht einmal auf 90jährige verzichtet. In Deutschland dagegen wird man wegen seines Alters diskriminiert.

Deutschland steckt seit mehr als zehn Jahren in einem ökonomischen Desaster, die den Staat bei anhaltender Wachstumsschwäche in den kommenden Jahren finanziell zu ruinieren droht. Die Zahl der Erwerbstätigen nimmt weiter ab. Niedrigqualifizierte hat man mit gewerkschaftlichem Segen aus den Märkten in die subventionierte Arbeitslosigkeit transferiert. Das Betriebsverfassungsrecht sorgt dafür, daß sie dort bleiben. Arbeitnehmervertreter verstehen sich in erster Linie als Besitzstandswahrer um jeden Preis und sei es um den der Massenarbeitslosigkeit.

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