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Das ist Deutschland

Stillstand und Orientierungslosigkeit beherrschen Deutschland am Ende der ersten rot-grünen Legislaturperiode 2002. Die rot-grüne Party endet in tiefer Depression. Die Deutschen erlebten in nur vier Jahren Aufstieg und Niedergang einer neuen Ökonomie. Die Bilanz von Rot-Grün ist verheerend. Auch unter einem Kanzler Schröder sind die Reichen reicher geworden, nur viel schneller als jemals zuvor.

Das ist Deutschland: "Ein Land, das solidarisch ist." So wenigstens steht es in der Präambel zum Koalitionsvertrag, den SPD und Grüne unterzeichnet haben. Die rot-grüne Regierung verspricht eine Politik, "die einem Auseinanderdriften der Gesellschaft in Arm und Reich entgegenwirkt".

Das Ergebnis nach mehr als vier Jahren Regierung Rot-Grün: Heute ist die Ungleichheit ausgeprägter als je zuvor in den letzten zwanzig Jahren.
- Die Verteilung der Einkommen in Deutschland ist in den letzten Jahren nicht gleichmäßiger geworden.
- Familien mit Kindern bleiben schlechter gestellt als Haushalte ohne Kinder. Alleinerziehende sind unverändert die großen Verlierer.
- Wer einmal unter die Armutsgrenze rutscht, hat immer noch gute Chancen, wieder aufzusteigen. Allerdings ist es in den letzten Jahren schwieriger geworden, der Armut zu entkommen. Spitzenverdiener müssen mit dem Risiko leben, wieder abzustürzen.

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