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Vitamin E

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Studie

Vitamin E schützt weder das Herz, noch senkt es das Risiko an Krebs zu erkranken.
Menschen nehmen Vitamin E zur Linderung von Gelenkschmerzen, schlucken es, um Herzinfarkten oder Krebs vorzubeugen. Doch nach Vitamin C und Beta-Carotin enttäuscht nun auch Vitamin E.
In der bislang längsten Studie an 7000 älteren Patienten hatte die Einnahme von Vitamin-Kapseln auch nach sieben Jahren keinen Einfluß auf das Risiko, an Krebs oder Herzkreislaufleiden zu erkranken oder zu sterben (JAMA, Bd.293, S.1338, 2005).
Umgerechnet auf 100 Männer und Frauen, die täglich 400 Einheiten natürliches Vitamin E genommen hatten, waren 14 an Krebs erkrankt. In einer Vergleichsgruppe von Probanden, die vitaminfreie Ölkapseln genommen hatten, waren es ebenso viele.
Auch die Gesamtzahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle verringerte sich durch die Vitaminmenge nicht, die etwa dem Dreißigfachen der empfohlenen Tagesdosis entsprach: In beiden Gruppen waren 21 von 100 Patienten betroffen.
Möglich ist, daß die langjährige Einnahme einer Überdosis Vitamin E die Entstehung einer Herzschwäche noch begünstigt.

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