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Bundeskanzlerin zeigt wahres Gesicht


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"Die neuen kapitalistischen Feudalsysteme besitzen nunmehr eine Macht, die kein Kaiser, kein König, kein Papst vor ihnen je besessen hat."  (Jean Ziegler)

Die neuen Kolonialherren, die multinationalen Konzerne - ich nenne sie Kosmokraten - eignen sich die Reichtümer der Welt an. Diese neue Feudalherrschaft ist 1000 Mal brutaler als die aristokratische zu Zeiten der Französischen Revolution ... Die Legitimationstheorie der Konzerne ist der Konsensus von Washington. Danach muss weltweit eine vollständige Liberalisierung stattfinden: Alle Güter, alles Kapital und die Dienstleistungsströme in jedem Lebensbereich müssen vollständig privatisiert werden. Nach diesem Konsensus gibt es keine öffentlichen Güter wie Wasser. Auch die Gene der Menschen, der Tiere und Pflanzen werden in Besitz genommen und patentiert. Alles wird dem Prinzip der Profit- maximierung unterworfen. Dabei setzen die Konzerne zwei Massenvernichtungswaffen ein, den Hunger und die Verschuldung ... WTO und IWF sind willige Helfer der Kosmokraten, menschenzerstörende Organisationen.  (Jean Ziegler)

Man empfindet nur noch Ekel und Abscheu, wenn man einiger Politiker nur ansichtig wird, sei es nun in den Nachrichten, in Talkshows oder auf der Straße. (mat)

Bei vielen Entscheidungen unserer Eliten, die so sehr im Sinne mächtiger Interessen handeln, stellt sich die Frage: Was steckt dahinter? Menschliche Schwäche? Dummheit? Oder Korruption? (Albrecht Müller, www.nachdenkseiten.de)

Wie unglaublich dämlich sind eigentlich unsere Manager und Politiker? Die liefern China das Knowhow und die Chinesen kupfern alles ab, ... Hauptsache unsere Industrie hat ein Standbein in China  und wenn es nur zur Prodiuktion eigener Konkurrenten taugt. (www.nachdenkseiten.de)

Franz Müntefering eine Plage, ein Verräter?

07.03.2006 | Initiative 50 plus nennt sich ein neues Maßnahmenpaket, mit dem er die Beschäftigung älterer Langzeiterwerbsloser ankurbeln will. Dieses Instrument hat aber längst Gesetzeskraft und ist erst zu Jahresbeginn verlängert wurden, teilt die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag etwas ver- wundert mit. Das Instrument habe sich als vollkommen wirkungslos erwiesen.
Die Bevölkerung fragt sich schon lange, ob Müntefering an fortgeschrittenem Altersschwachsinn leidet. Sein Heuschreckenvergleich im vorigen Jahr wirkte deshalb so schizoid, war er es doch, der half, die Heuschrecken aus dem Sack zu lassen. Franz Müntefering sagte vor einigen Jahren den Medien: Die Menschen sollten weniger konsumieren und dafür dem Staat ihr Geld geben. Jetzt wissen wir, wie es gemeint war. Inzwischen werden wir von SPD-Wegelagerern ausgeraubt und enteignet. Müntefering hätte den Satz damals zu Ende bringen sollen, etwa so: Wir nehmen uns euer Geld so oder so, das haben wir immer so gehalten.
Wie dem auch sei, dieser Mann, der aussieht wie seine eigene Migräne und der den lieben langen Tag nur Unsinn erzählt, gehört auf keine Regierungsbank. Vielleicht hält Altersstarrsinn den Popanz dort. Franz Müntefering nennt seine Handlungen, zum Beispiel den Rentenklau: Aktiven Verbraucherschutz. Müntefering eher ein Fall für die Klapsmühle? Jedenfalls ist bei dem neoliberalen Sozialdemokraten die Politik nur noch blanker Zynismus. Müntefering will mit all seiner Macht erreichen, daß das System der deutschen Rentenversicherung wegen andauernder Mindereinnahmen kollabiert. Schon heute bezieht die Hälfte aller Rentner pro Monat weniger als 850 Euro brutto aus der Versicherung. Altersvorsorge soll Privatsache werden. Müntefering in Diensten der Versicherungswirtschaft? Fest steht, unsere Politiker vertreten private Interessen  schamlos und ungeschminkt. Und, unsere Politiker sind nur Mittelmaß, aber perfekt im manipulieren und in der Wahrnehmung der eigenen Interessen.
Rentner werden die Verlierer der großen Koalition sein. Sie sollen alles verlieren - auch ihre Eigentums- wohnungen und Eigenheime. Das Geld der kleinen Leute hat sich nur verirrt. Es gehört da gar nicht hin, sagen Sozialdemokraten. Wie unglaublich dämlich sind eigentlich die Deutschen, die Sozialdemokraten an der Macht halten?

Ratten und Schmeißfliegen nannte Franz Josef Strauß die Sozis gelegentlich. Das ist lange her. Wer heute Babys den Schnuller, Kindern die Sparbücher und den Alten die Rente klaut, der muß sich der- artige Beschimpfungen wieder gefallen lassen.

H5N1

Experten zweifeln an der Zugvogel-These, schreibt Spiegel-Online am 4. März 2006. Das Auftreten der aggressiven asiatischen Variante von H5N1 in Europa ist mehr als rätselhaft, heißt es dort. Es ist kein Zentrum zu sehen und kein Muster zu erkennen. Wenn Wildvögel die Überträger wären, zum Beispiel zwischen China und Nigeria, dann würde man doch auf der Strecke dazwischen auch Ausbrüche der Vogelgrippe erwarten. Das gefährliche Virus soll sich von Osten nach Westen ausgebreitet haben. Maßgebliche Vogelzugrouten verlaufen aber in Nord-Süd-Richtung. Was Rügen angeht, so meinen die Experten, daß viele der betroffenen Schwäne keine klassischen Zugvögel waren, sondern sogenannte Kälteflüchter.
Wie könnte der Erreger nach Mitteleuropa gekommen sein? An Handel, Schmuggel, illegale Einfuhr von lebendem oder totem Geflügel wird gedacht. Eine andere Möglichkeit offen auszusprechen, traut sich niemand: Man denke doch mal an die Biopolitik, ein Produkt des Hyperkults Neoliberalismus(!) Sind Leute am Werk, die die Zahl der Menschen mit Seuchen reduzieren wollen? Wir, nicht die Vögel, sind einigen Leuten im Weg. Nicht nur AIDS, wiederkehrende Krankheiten wie Grippe, Tuberkulose oder die Malaria könnten wirkungsvoll den Überschuß an Menschen reduzieren.

Wir wissen nicht, was sich über uns am Himmel abspielt und werden es auch nie erfahren.

Ein Regengebiet, das es gar nicht gibt, unbekannte Partikel in drei Kilometern Höhe und Meteorologen, die noch heute ratlos sind: Was sich am 19. Juli 2005 hoch über Hamburg und Norddeutschland zu- getragen hat, stellt Fachleute vor Rätsel. Jetzt wurde sogar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Gab es über unseren Köpfen geheime Experimente? Der mysteriöse Vorfall um die Phantomwolke begann ganz harmlos. Über den Niederlanden entdeckte ein Meteorologe auf seinem Radarbild ein Regenband, das nach Deutschland zog. Er sagte für den Norden Niederschlag voraus. Doch es blieb trocken - weil der Regen gar kein Regen war. "Vielleicht ein wissenschaftlicher oder militärischer Versuch", mutmaßt ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Zwischen Lüneburg und Kassel soll sich die rund 400 Kilometer lange und 100 Kilometer breite Wolke irgendwann aufgelöst haben.

Doppeltes Spiel

03.03.2006 | Wir alle haben gewußt, daß Gerhard Schröder und Joschka Fischer ein doppeltes Spiel spielen. Schröder und Fischer hielten sich aus dem Irak-Krieg heraus und führten ihn trotzdem heimlich mit. Wir alle haben so getan, als merkten wir das nicht.
"Deutschland beteiligt sich nicht an diesem Krieg", rief Schröder auf den Rathausplätzen der Republik. Das ist Jahre her, und war gelogen. Die meisten Hinweise auf ein heimliches Mittun von Rot-Grün am Irak-Krieg stellen sich nun als richtig heraus. In Bagdad gab es deutsche BND-Mitarbeiter, die der US-Armee halfen, Kriegsziele zu identifizieren. Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Otto Schily oder Frank-Walter Steinmeier werden leugnen, was nun in den Redaktionsstuben von Washington Post, New York Times, Spiegel und ZEIT auf dem Tisch liegt. Deutschland ist in der Nato und mußte Pflichten erfüllen, das ist nun einmal so. Die Wahrheit muß auf den Tisch, dann ist der Fall ausgestanden. Ob die Iraker vergessen, darf bezweifelt werden.

Bundesregierung voll und ganz im Dienst der Energieversorger

Die Rechte von Strom- und Gaskunden sollen laut einer Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums gravierend beschnitten werden. Der Verordnungsentwurf nimmt einseitig zugunsten der Energieversorger Partei. Er beraubt den Kunden einiger Rechte.

Der Verbraucherschutz - im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt - interessiert nicht. Die Verordnungen widersprechen auch geltendem EU-Recht. Ministerialdirigenten basteln eifrig an Pöstchen von morgen in der Energiewirtschaft.

Fast 13 Millionen Arbeitslose in Deutschland?

Deutschland hat 7,7 Millionen ALG II Empfänger, 1,7 Millionen ALG I Empfänger, 1,5 Millionen arbeits- lose Umschüler. Ganz ohne Hilfe müssen 1,8 Millionen Bürger auskommen, weil Ehepartner noch ein Einkommen von über 1000 Euro erzielen. Bei nur noch 26,6 Millionen verfügbaren beitragspflichtigen Arbeitsplätzen macht das Summa summarum eine Arbeitslosigkeit von fast 50 Prozent. Weder Bundes- regierung noch Medien veröffentlichen diese Zahlen.

Die nüchternen Wirtschaftsdaten des Statistischen Bundesamtes

Die Sparquote der Vermögenden und die Unternehmens- und Vermögenseinkommen sind um 6,5% ge- stiegen. Das Wachstum des Bruttoinlandsprdodukts im letzten Quartal sackte gegen Null, der Inlands- umsatz der gewerblichen Wirtschaft liegt gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent, der Einzelhandels- umsatz im Januar um 2 Prozent niedriger. Die Zahl der Beschäftigten ist rückläufig und die Arbeitslosig- keit stieg erneut über die 5-Millionen-Marke. (Quelle: www.jjahnke.net; www.nachdenkseiten.de)

Die Umfrage-Werte sind gut, die Kanzlerin schwebt, ihre Koalition schwelgt - in Harmonie. Und weit und breit ist dafür ein Grund nicht zu sehen. Auch mal schön, grundlos guter Laune zu sein. Denn nur die ist neu, die Politik nicht, ist sie doch im Prinzip ... die der vielfach gescholtenen Regierung Schröder: das Geld von der unteren Hälfte der Gesellschaft einsammeln, sparen, auf den Aufschwung warten. (von Wolfgang Storz, Frankfurter Rundschau online)

Eon mit Rekordgewinn

21.02.2006

Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 7,4 Milliarden Euro und damit 71 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Hohe Strompreise bringen Eon den Rekordgewinn. Deutschlands größter Energiekonzern Eon will für 29,1 Milliarden Euro den spanischen Energieversorger Endesa übernehmen. Eon ist auf dem Weg zur globalen Nummer eins. Dafür also mußten die deutschen Strom- und Gasverbraucher so sehr bluten!

Energiekonzerne bestimmen die Politik und diktieren die Preise

Ministerien und Energiewirtschaft tauschen untereinander Personen aus

Rund 500.000 Gaskunden in Deutschland haben ihrem Versorger den Kampf angesagt und verklagt. Für sie ist zum Beispiel Eon ein Monopolist, der ungehindert die Preise ständig nach oben treibt.

Wozu soll das gut sein?

18.02.2006 | Wer als junger Mensch am Arbeitsmarkt scheitert, wird bestraft: mit Verarmung und Ent- mündigung. Ein Erwachsener unter 25 Jahren darf das Elternhaus nur noch in besonderen Ausnahme- fällen aufgeben. Dies besagt das am Freitag vom Bundestag beschlossene Hartz-IV-Änderungsgesetz. Das durch das Parlament gepeitschte Regelwerk sieht Leistungskürzungen für junge Erwerbslose vor. Im Elternhaus lebende junge Leute sollen nur noch 80 Prozent vom Regelsatz des Arbeitslosengeldes erhalten. Das Um- und Auszugsverbot für Jugendliche unter 25 Jahren tritt sofort in Kraft. Viele an das Elternhaus gebundene junge Menschen werden den Kriegsdienst im Iran, wenn denn gefordert, kaum ablehnen. Nix wie weg von den zahnlosen Eltern, dem Schlachtabfall auf dem Mittagstisch. A. Merkel und F-W Steinmeier heizen den Iran-Konflikt schon mal kräftig an.

Wann kommt der Vorschlag von Hundt (so läuft das ja), Senioren ab 65 in die Haushalte der Kinder zu integrieren? Wenn gefordert, wird der Rentenklauer Müntefering den Vorschlag umsetzen, ganz sicher!

Die Hoffnungen auf eine Wende am Arbeitsmarkt sind aufgegeben

Unter den ökonomischen und politischen Bedingungen des Kapitalismus ist Vollbeschäftigung unmög- lich geworden. Im Januar ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland wieder über die Fünf-Millionen-Marke gesprungen. Eine langfristige strukturelle Entwicklung. Darauf deutet auch das Scheitern der Hartz-Reformen hin - eingestanden durch die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Analyse von acht Wirtschaftsinstituten. Im August 2002 wurde mit Hartz noch die Erwartung verbunden, die Arbeitslosen- zahl von damals vier Millionen könnte innerhalb von vier Jahren halbiert werden. Das Resultat sehen wir jetzt.
Im Januar gab die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem Jahresreport bekannt: Weltweit habe die Zahl der Arbeitslosen 2005 einen historischen Höchststand erreicht. "Wir stehen vor einer riesigen globalen Jobkrise", sagte der ILO-Generalsekretär. Die fast 200 Millionen sind nur ein Bruchteil der wirk- lichen Beschäftigungslosigkeit, denn überall wird die Statistik manipuliert. Die politische Klasse reagiert auf das Desaster mit wachsendem Realitätsverlust und sozialem Autismus. Deutschland hat sechs bis sieben Millionen weniger voll versicherte Normalarbeitsverhältnisse als zu Anfang der neunziger Jahre. Täglich werden 1.000 sozialversicherungspflichtige Stellen abgebaut. Allen Sozialversicherungsträgern brechen die Einnahmen weg, die Krise wird sichtbar, die Politik kann sie nicht mehr bewältigen - will es auch gar nicht.
Eine Regierung, die sich den Zielen des Großkapitals verpflichtet fühlt, wird alles tun, um eine Belebung des regulären Arbeitsmarktes zu verhindern. Die große Koalition ist da sehr erfolgreich.

Müntefering hat es eilig mit Änderungen an Hartz IV

Er will Armut per Express. Inzwischen sind 3,1 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet. Ihr Einkommen reicht nicht aus, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und Verbindlich- keiten abzutragen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Schuldenreport von Verbraucherzentralen und Wohlfahrtsverbänden. Die Zahl der Haushalte in wirtschaftlicher Not hat sich seit 1993 verdoppelt. In ihnen leben etwa zehn Millionen Menschen. In den alten Bundesländern wird jede vierte Überschuldung durch Arbeitslosigkeit ausgelöst. In den neuen Ländern ist Arbeitslosigkeit zu 46 Prozent Ursache der Schulden. Verschärft wird die Lage durch das zu niedrige Arbeitslosengeld. Es liegt inzwischen um die Hälfte unterhalb der Armutsgrenze, wie sie die EU definiert.
Überschuldung hat gesellschaftliche Nebenwirkungen. Gläubiger sind häufig kleine und mittelständische Unternehmen, deren Existenz durch Zahlungsausfälle bedroht wird. Schulden erschweren die Arbeits- vermittlung und kosten Kaufkraft, Steuern und Sozialabgaben. Überschuldung ist ein gesamtgesell- schaftliches Problem. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland besonders schlecht ab: In Frankreich, den Niederlanden und Schweden sind deutlich weniger private Haushalte überschuldet. In Großbritannien, wo Konsumenten- und Immobilienkredite stark verbreitet sind, ist der Schuldneranteil auch niedriger als in Deutschland.

Das in den Depots der Banken und Kapitalanlagegesellschaften verwaltete Wertpapiervermögen der Deutschen erreichte Ende 2004 mit 4,6 Billionen Euro einen neuen Rekordwert.

02.03.2006
Die Aktionäre der 30 Großkonzerne im Deutschen Aktienindex werden in den kommenden Monaten voaussichtlich 20,3 Milliarden Euro an Dividenden erhalten. Das seien fast 36 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar deutlich mehr als im bisherigen Rekordjahr 2000, errechnete das Magazin Börse Online in seiner aktuellen Ausgabe. Größter Dividendenzahler sei der Stromkonzern E.on, der knapp 4,2 Milliarden Euro ausschütten will.

Dankeschön

16.02.2006 | Gerhard Schröder wechselte von der Bundesregierung direkt und gar nicht zögerlich in die Gasbranche. Sein ehemaliger Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, dummdreist wie er ist, will da natürlich nicht fehlen. Warum haben Energieunternehmen so ein Interesse daran, ehemalige Politiker, von der Regierungsbank weg, in ihre Entscheidungsgremien zu holen? Ist das ein Dankeschön für frühere unternehmensfreundliche Entscheidungen. Die Bürger haben immer geahnt, daß Politiker, auf allen Ebenen, gekauft werden; sie haben geahnt, daß Politiker durch die Bank korrupt sind. Beweise lieferten ihnen die politischen TV-Magazine.
Im Laufe ihrer Karriere verändern sich Politiker. Sie lernen zu Lügen, sie legen jede Scham ab und sie beginnen wie Geschäftsleute zu denken. Politiker glauben ein Anrecht auf Provisionen und Posten zu haben, weil die Gewinne der Unternehmen ja erst durch ihre Entscheidungen möglich wurden. Selbst- achtung geht ihnen verloren. Ein hoher Preis, den aber viele Politiker bereit sind zu bezahlen.

Es fällt schwer, einen anderen Politiker zu finden, der, kaum aus dem Amt geschieden, so schamlos abkassiert wie Gerhard Schröder. Der FDP-Mann Martin Bangemann fand sich vor sechs Jahren auch ohne Schamfrist in der Vorstandsetage des spanischen Telekommunikationsriesen Telefonica wieder. Zuvor war er als EU-Kommissar sieben Jahre lang für die Telekommunikation verantwortlich. Schröder war kaum zwei Tage aus dem Amt, da heuerte er beim Schweizer Ringier-Verlag an. Seine Aufgabe: dem Verlag bei der Expansion nach Osteuropa und Asien die Türen öffnen.
Außerdem übernimmt Schröder den Aufsichtsratsvorsitz des Konsortiums, das die Ostseepipeline baut und betreibt, die russisches Erdgas direkt von Russland nach Deutschland liefern soll. Auch in weiteren Fällen werden die Beziehungen aus der Regierungszeit direkt in private und privatwirtschaftliche Vorteile umgemünzt. Schröders korruptes Verhalten ist Ausdruck von Charakterschwäche. Schröder war in den sieben Jahren seiner Amtszeit den Unternehmerverbänden und Konzernvorständen willig zu Diensten.

Entführte Passierflugzeuge dürfen nicht abgeschossen werden

15.02.2006 | Gott sei Dank! Ein von Selbstmordattentätern entführtes Passagierflugzeug darf auch im äußersten Notfall nicht abgeschossen werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Die Karlsruher Richter erklärten die im Luftsicherheitsgesetz enthaltene Ermächtigung des Minipaxministers zum gezielten Abschuß eines gekaperten Zivilflugzeugs, für verfassungswidrig und nichtig.
Das Verfassungsgericht hat heute unmißverständlich klargestellt: Die Bundeswehr darf im Inland nicht militärisch eingesetzt werden. Ohne Grundgesetz-Änderung können die Streitkräfte damit auch nicht für polizeiliche Aufgaben bei der Fußballweltmeisterschaft eingesetzt werden.

Deutschland will Krieg

15.02.2006 | In deutschen Redaktionen gehen Schreibtischhelden gegen den Iran in Stellung. Die Neue Osnabrücker Zeitung: »... einen deutschen Sonderweg wie im Irak-Krieg darf und kann es nicht wieder geben«. Im Klartext: Man kann den nächsten Krieg an dem Deutschland sich beteiligt kaum erwarten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Außenminister Frank-Walter Steinmeier tragen den Kriegskurs gegen Iran voll mit.

Auf der Sicherheitskonferenz trommelte Kanzlerin Angela Merkel für den Krieg

Aus vollkommen unverständlichen Gründen ist Frau Merkel derzeit in Deutschland auf einem Höhenflug. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz trommelte sie für den Krieg. Rumsfeld & Co. waren begeistert, trat die Bundeskanzlerin doch aggressiver auf als sie.
"Der Iran hat mutwillig - ich muss das leider so sagen - die ihm bekannten roten Linien überschritten", griff sie ein Land an, das bisher die internationalen Verträge, punktgenau eingehalten hat. "Wir wollen und müssen die Entwicklung iranischer Nuklearwaffen verhindern."
"Ein Politiker sollte nicht die Augen schließen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund," kontert der iranische Vize-Außenminister Abbas Araghchi.

Die wahren Gründe, gegen den Iran vorzugehen, liegen unter der trockenen iranischen Erde verborgen - haben nur wenig mit Nuklearambitionen zu tun. Der Iran besitzt die zweitgrößte unangezapfte Öl- reserve der Welt. Das Land hat fünfmal mehr Erdöl als die Vereinigten Staaten. Im Iran lagern 125,8 Milliarden Barrel Öl unter der Erde, die nur darauf warten, heraufgepumpt zu werden. Von dem Öl wollen die USA etwas abhaben. Aber es gibt da ein Problem - China und Russland investierten im Iran. Sie halten große Aktienpakete der zwei größten intakten Ölfelder des Iran: Yadavaran und Azadegan. Im März will Iran eine lange erwartete Iranische Ölbörse (Oil Exchange Program) eröffnen. Bislang wird der Petrodollar noch durch die US-Dollarwährung dominiert. Das wollen Iran und andere OPEC-Länder gern ändern. Die iranische Börse wird sich am europäischen System des Ölhandels orientieren. Das sind die schlechten Nachrichten für Amerika - nicht die iranischen Nuklearwaffen. Die USA wollen, daß vor allem sie vom weltweiten Handel mit Öl bzw. von der OPEC profitieren.
Die Planung eines uneingeschränkten Krieges gegen Iran geht in die letzte Phase. Die Koalition aus den USA, Israel und der Türkei signalisiert Bereitschaft. Die NATO hat den Planungen zugestimmt. Wie sich die Allianz an den vorgesehenen Angriffen beteiligen will - Kanzlerin Angela Merkel wird es wissen!

»  ... nichts weniger als auch Ihr Leben wird hier zerstört. Doch da müssen Sie jetzt durch. (PDF-Datei)

Auf UMTS, Breitband und Handy-TV haben Deutsche keine Lust

Sag ich doch, sogar auf mehreren meiner Seiten. Ist ja auch Blödsinn! Mobilfunk-Manager sind ... no- torische Berufsoptimisten, meint der SPIEGEL. Sie sind bescheuert, sage ich. Das UMTS-Debakel be- weist: Milliarden wurden verbrannt. Der Deutsche mag nicht so gern abgezockt werden. Sprachtelefonie und SMS sind die mit Abstand am häufigsten genutzten Funktionen. Mehr als drei Viertel aller Handy- besitzer telefonieren, versenden und empfangen SMS. Wegen der nach wie vor hohen Kosten meiden Kinder Gespräche und ziehen das "Simsen" vor.
Den SMS-Nachfolger MMS, mobile Datendienste wie E-Mail per Handy, Musicdownload und Surfen im Internet sind nicht gefragt. Gleiches gilt für Videotelefonie und Handy-TV. Zwei Jahre nach dem Start der dritten Mobilfunkgeneration weiß nur ein Drittel der deutschen Handytelefonierer was UMTS überhaupt ist. UMTS zukünftig zu nutzen, kommt daher kaum jemanden in den Sinn. (mat)

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